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Allgemeine Infomationen zu Rolls Royce

Hier einiges Wissenswertes über die Marke RR
Ausgesuchtes Wurzelholz

Unsere Autos aus dem Hause Rolls-Royce haben nur edelstes Material, von Könnern meisterlich verarbeitet. Für den Innenausbau vieler Typen wird ausgesuchtes Wurzelholz in unvergleichbarer Handwerks- kunst verarbeitet.

Für jedes der ca. 130.000 gebauten Rolls-Royce Automobilen ( 80% davon gibt es übrigens heute noch!) wird das übriggebliebene restliche Furnier desselben Baumstamms im Werk aufbewahrt; es könnte ja sein, dass irgendwann versehntlich die Türverkleidung zerkratzt. Ein Anruf im Werk - und bald ist der Makel durch neues Holz vergessen.

Bestes Leder

"Das beste Auto der Welt" hat selbstverständlich auch die feinste Innenausstattung.
Für die Polsterung unserer Rolls-Royce werden je Auto mehr als 24qm bestes Leder benötigt. Die Firma Conolly als Lieferant bevorzugt skandinavische Rinder, die ohne Stacheldrahtzäune aufwachsen. Ausgesuchte Autopolsterer verarbeiten das duftende Leder natürlich von Hand und ohne jeglichen Zeitdruck.

Rolls-Royce Motor

Technische und mechanische Perfektion in höchster Vollendung steckt in jedem Rolls-Royce-Motor. Alle Teile werden sorgfältigst vermessen. Dann werden sie penibel bearbeitet- oder ausgewuchtet, um eine geräuschlose und elastische Leistungsabgabe zu garantieren. Es heiît, dass jeder Motor erst dann Gnade fand, wenn eine senkrecht auf den im Leerlauf säuselnden Motor gestellte Shilling Münze ruhig stehen blieb.

Kühlerverkleidung

Jede der legendären Kühlerverkleidungen wird von Spezialisten von Hand und ohne Messgeräte gefertigt, also keine zwei sind gleich. Einen ganz Tag dauert schlieîlich der Zusammenbau mit den senkrechten, drehbaren Lamellen. Diese sowie sämtliche Flächen sind in Wirklichkeit nicht plan bzw. parallel (dann würden sie nämlich schief oder bauchig erscheinen) sondern eben ganz leicht geschwungen bzw. bauchig..

Legendäre Kühlerfigur

Die legendäre Kühlerfigur krönt seit 1911 den Rolls-Royce-Kühler in der Form eines dorischen Tempels. Sie heiît "Spirit of Extasy" ( Geist der Exstase ), flapsig "Emily" genannt. Im Lastenheft des Schöpfers, Künstler Ch. Sykes, stand: Die Figur soll Kraft, Schönheit und aristokratisches Erscheinungsbild vereinigen.
In den ersten Jahren stand "Emily" aufrecht. 1936, so heiît es, beschwerte sich ein Testfahrer bei der Erprobung des neuen Phantom III mit höherer Motorhaube, dass die Figur das Sichtfeld stört. Also musste sie niedriger werden, seitdem kniet sie.

 
 
 
     
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